Neu
- Aktualisieren zeigt erst, was passieren wird. Vor dem Einspielen steht ein Bericht: was diese Fassung am Node verändert, wie viele Domains und Anwendungen davon berührt werden, und was neu, geändert oder behoben ist. Erst dein Klick darin startet den Rollout.
- Bringt eine Fassung Eingriffe in den Node mit, wird sie nicht mehr automatisch im Zeitfenster eingespielt. Sie wartet auf eine ausdrückliche Bestätigung, und die Alarmierung meldet das einmal. Die Zustimmung steht mit Benutzer und Zeitpunkt im Audit-Log.
- Nötige Anpassungen an Diensten und Betriebssystem bringt ein Update selbst mit und führt sie selbst aus, auf jedem Node, dem sie fehlen.
- Stand prüfen im Bereich Repository einer Domain fragt den Server, wie das Verzeichnis gerade aussieht: welcher Commit dort liegt und ob jemand seit dem letzten Holen etwas geändert hat. Steht Lokale Änderungen verwerfen auf aus, bricht das nächste Holen bei solchen Änderungen ab — das siehst du jetzt vorher und nicht erst beim nächsten Push.
- Das Abmelden steht im Audit-Log. Bisher begannen dort Sitzungen, ohne je zu enden.
- Der Bereich Protokolle einer Domain zeigt die Ausgabe von Node.js-Anwendungen: Ausgabe (Node.js) für alles auf stdout, Fehler (Node.js) für stderr — dort steht der Stacktrace, an dem eine Anwendung gestorben ist. Die Dateien wurden immer schon geschrieben, erreichbar waren sie bisher nur über Dateimanager, SFTP oder Terminal.
- Die Ausgabe eines Containers steht ebenfalls im Protokollfenster, je laufendem Container eine eigene Art. Damit gelten dort Filter, fortlaufende Aktualisierung und Download auch für Container.
- Läuft kein Container, weil sein Start gescheitert ist, zeigt der Bereich Container den Zustand der Unit und ihr Journal im Original. Bisher stand dort nur „Trage unten eine Compose-Datei ein" — auch dann, wenn längst eine da war.
- Das Panel bekommt ein eigenes Zertifikat. Unter Einstellungen › Panel-Zertifikat lässt sich für die Adresse der Oberfläche ein Zertifikat von Let's Encrypt holen oder ein eigenes einspielen — wie bei jeder Domain. Bis dahin lief das Panel mit dem Zertifikat der internen CA; Browser meldeten es als unsicher, und Passkeys ließen sich auf fremden Geräten gar nicht anlegen, weil WebAuthn auf einer solchen Seite nicht arbeitet. Erneuert wird selbstständig 30 Tage vor Ablauf.
- Dasselbe Zertifikat gilt auf dem Panel-Host auch für Postfix, Dovecot und FTP. Mailprogramme und FTP-Clients warnen dort ab sofort nicht mehr vor einem unbekannten Aussteller.
Geändert
- Die Schaltergruppe im Protokollfenster zeigt nur noch die Protokolle, die diese Domain wirklich schreibt. Eine statische Domain sieht keine PHP- und Apache-Schalter mehr, eine Node.js-Domain dafür ihre eigenen.
- Die Ausgabe eines Containers wird nicht mehr im Bereich Container selbst angezeigt; die Schaltfläche heißt jetzt Protokoll und führt ins Protokollfenster.
- Container-Protokolle lassen sich wie alle anderen bis 5000 Zeilen weit zurücklesen. Vorher wurde bei 2000 stillschweigend gekürzt, obwohl das Eingabefeld 5000 anbot.
Behoben
- Die Anmeldeseite passte auf dem Telefon nicht auf den Bildschirm. Die Karte blieb 460 Pixel breit, ragte nach rechts hinaus und liess sich seitwärts schieben; im Querformat war ihr oberer Rand nicht erreichbar. Jetzt füllt sie die Breite, der Aufruf im Reiter Notzugang bricht um, und auf einem Gerät mit Aussparung liegt nichts mehr darunter.
- Beim Löschen einer Node.js-Domain blieb ihre systemd-Unit-Datei auf dem Node liegen. Sie war gestoppt, systemd führte sie aber weiter.
- Im Protokollfenster erschienen Fehlermeldung und „Keine Einträge" gleichzeitig — letzteres behauptete, das Protokoll sei leer, obwohl gar nicht gelesen werden konnte.
- phpMyAdmin und Webmail luden ohne Aussehen und ohne Funktion. Der Vhost des Panels reichte Stilvorlagen, Skripte und Bilder der beiden Anwendungen an das Panel-Verzeichnis weiter, wo sie nicht liegen; sie kamen alle mit 404 zurück. Übrig blieb eine unformatierte Liste, in der nichts anklickbar war. Bestehende Installationen zieht das Update selbst nach und legt die vorherige Fassung des Vhosts daneben ab.
- Nennt eine Fassung eine Mindestfassung, wird sie jetzt auch beachtet. Ein zu alter Stand lief bisher in den Rollout hinein und scheiterte erst auf dem Node; jetzt sagt das Panel vorher, welche Zwischenfassung zuerst dran ist.
- Ein laufender Rollout hält sich an die Eingriffe, die du bestätigt hast. Fiel mitten im Rollout eine Prüfung auf eine inzwischen neuere Fassung, so bekamen die restlichen Nodes deren Eingriffe — obwohl du eine andere Liste gesehen hattest.
- Fehlt ClamAV auf einem Node, sagt der Suchlauf das jetzt und verweist auf die Einrichtung. Vorher kam „Der Suchlauf ist fehlgeschlagen" mit dem Hinweis, den Dienst zu prüfen — den es dort gar nicht gab.
Eingriffe am Node
- W-001-selbsttest — prüft den Weg von der Control Plane bis zum Node und meldet Distribution, Architektur und Kernel. Verändert nichts.