Neu
- **Jede PHP-Domain hat einen eigenen Bereich PHP.** Dort stehen die Werte, an denen Anwendungen tatsächlich hängenbleiben: Speichergrenze, maximale Laufzeit, Wartezeit auf die Anfrage, Uploadgröße, Größe einer Anfrage, Dateien je Upload, Formularfelder je Anfrage, Meldungen im Protokoll, Fehleranzeige im Browser, Zeitzone und Zeichensatz. Bisher standen sie fest auf ihrer Vorgabe — bedienbar war an PHP nur die Version, und wer etwas anderes brauchte, schrieb es in die Zusatzkonfiguration. Ändern darf sie jeder, der die Domain bearbeiten darf.
- Ein Pfadwähler für die zusätzlichen
open_basedir-Pfade. Statt einen Pfad ins Textfeld zu tippen, blättert man durch die Verzeichnisse des Servers — und zwar mit den Augen des Unix-Benutzers der Subscription, unter dem PHP läuft. An jedem Eintrag steht, ob er lesbar ist und ob Schreibrecht besteht. Ein Pfad, den dieser Benutzer nicht betreten darf, nützt als Eintrag nichts; fehlendes Schreibrecht fällt sonst erst auf, wenn die Anwendung ihre Daten dort nicht ablegen kann. Fünf häufig gebrauchte Pfade stehen als Schnellwahl daneben. Blättern darf nur ein Administrator. - Meldungen kommen oben rechts und stapeln sich. Fehler, Warnung, Hinweis und Erfolg erscheinen an derselben Stelle und bleiben zehn Sekunden stehen; ein Balken zeigt, wieviel Zeit bleibt. Wer mit der Maus darauf zeigt, hält ihn an; ein Klick öffnet die vollständige Fassung mit Hinweis, Originalausgabe und Correlation-ID, und solange dieser Dialog offen ist, läuft nichts weiter. Höchstens fünf stehen gleichzeitig — die sechste verdrängt die älteste.
- Der Dateieditor öffnet als Dialog. Vorher hing er unter der Liste: bei einer Datei weit unten musste man erst dorthin rollen, und die Höhe teilte er sich mit allem darüber. Gespeichert wird, ohne zu schliessen; solange etwas ungesichert ist, steht das neben dem Pfad, und Schließen fragt zurück.
- **Der Bereich Datenbanken einer Domain kann alles, was die Liste kann.** phpMyAdmin öffnen, die Erreichbarkeit stellen, Benutzer anlegen und deren Passwort erneuern — bisher führte von dort nur ein Weg zurück in die Liste.
- **Der Bereich Mail einer Domain zeigt alle Reiter der Seite Mail.** Postfächer samt Größe, Abwesenheit, Sieve-Regeln und Übernahme, Weiterleitungen, Versand-Grenze, Versandzugänge, Warteschlange, Protokoll und DKIM. Entfernen gibt es dort weiterhin nicht: an der Domain wird ausgeschaltet, und das ist etwas anderes als Löschen.
- Ein Administrator darf jeden Port auf
127.0.0.1als Proxy-Ziel angeben. Damit lässt sich eine Domain vor einen Dienst setzen, den er selbst auf dem Node eingerichtet hat — etwa WildFly auf8280. Für einen Kunden gelten weiterhin nur die Ports, die Kastra seiner Subscription zugeteilt hat, und Adressen im privaten Netz bleiben für alle gesperrt.
Geändert
- **Die zusätzlichen
open_basedir-Pfade sind von Allgemein in den neuen Bereich PHP gezogen.** Sie gehören zu den PHP-Werten und nicht zwischen Verzeichnisse, WAF und Schalter. Was gilt und wer es ändern darf, ist unverändert: eingetragen werden sie nur von einem Administrator, gelesen von jedem, der die Domain sieht. - Die Pfade stehen jetzt als Liste, nicht als Textfeld. Jeder Eintrag hat seine eigene Zeile mit einem Knopf zum Entfernen.
- **Eine Subdomain hat keinen Bereich Mail mehr.** Postfächer, Weiterleitungen und die DKIM-Schlüssel hängen an der Maildomain, und die ist immer die Hauptdomain. Wer dort eingeschaltet hatte, findet die Maildomain unverändert unter Mail.
- **Der Bereich DNS einer Subdomain zeigt keine Einträge mehr, sondern den Weg dorthin: Ganze Zone** führt in den DNS-Bereich der Hauptdomain, wo die Zeilen der Subdomain stehen. Vorher zeigte er dieselbe Zone gefiltert — und wer dort etwas änderte, suchte die Wirkung am falschen Ort. Der Knopf führte ausserdem auf die allgemeine Seite DNS, wo man die Zone erst wieder heraussuchen musste.
- Die Subdomains einer Domain stehen alphabetisch. Vorher standen sie in der Reihenfolge, in der sie angelegt wurden.
Behoben
- „Kommt das draußen an?" bricht nicht mehr mit einem Schlüsselkonflikt ab. Die Prüfung legte für die Adresse der Domain und die von
wwwdenselben Befund an und stolperte über ihre eigene Eindeutigkeitsregel — die Meldung lautete Der Datensatz verletzt eine Eindeutigkeitsregel, gespeichert wurde nichts. Getroffen hat es genau die Domains, bei denen die Delegation stimmt: solange sie nicht stimmt, verdrängt ihr Befund die übrigen und die Prüfung kam nie bis zu den Adressen. Jetzt steht je Name und Zweck eine Zeile, und unter der Bezeichnung steht der geprüfte Name. - Ein Node mit mehreren Adressen bekommt keinen falschen Befund mehr. Verglichen wird, was ein Resolver auf einen Namen antwortet, mit allen Adressen, die Kastra dort zusagt — vorher zählte nur eine.
- Was zu einer eigenen Subdomain gehört, steht nicht mehr auf der Seite der Hauptdomain. Die Subdomain hat ihre eigene Prüfung.
- Der Befund entsteht wieder von selbst. Die nächtliche Runde brach schon bei der ersten Domain ab; wer wissen wollte, ob seine Einträge draußen ankommen, musste Jetzt prüfen drücken. Stolpert eine Zone, laufen die übrigen jetzt trotzdem durch.
- Der Fortschrittsdialog eines Updates rollt nicht mehr waagerecht. Ein langer Hostname oder eine Meldung von
dpkgschob ihn auf, und auf einem schmalen Bildschirm musste man seitwärts schieben, um den Knopf zu finden. Beides bricht jetzt um. Waagerecht rollt allein die Ausgabe des Rollouts — die behält dafür ihre Zeilen so, wie der Node sie geschrieben hat, statt sie mitten im Pfad umzubrechen. - **Das × an einer Fehlermeldung schliesst sie wieder.** Es räumte nur den zuletzt gemerkten Fehler weg, nicht die Karte auf der Seite — die blieb stehen, bis man die Seite wechselte. Ein neuer Fehler bringt die Karte wieder.
- Die Größe einer Datenbank steht nicht mehr auf 0 B. Der Weg, sie beim Node zu erfragen, gab es längst, nur rief ihn niemand auf. Sie wird jetzt alle 15 Minuten nachgetragen; Größen neu messen in der Kopfzeile der Liste erhebt sie sofort.